Preußen Säbel aus dem persönlichen Besitz von Prinz Albrecht von Preußen (†1872), Geschenkstück des Offizierkorps des Lithauischen Dragoner-Regiments Nr. 1 (Prinz Albrecht von Preußen) an seinen Chef 1866/67
Standort des Regiments war Tilsit in Ostpreußen. Kavallerie-Säbel Modell 1852, die leicht geschwungene Steckrückenklinge mit Schör aus echtem Damast, das untere Drittel der Klinge fein geätzt und vergoldet, zur Wurzel hin umlaufend der Qualitätsnachweis « Eisenhauer Echt Damast », auf dem Rücken der Lieferant « F. Muhm – Hoflieferant – in Berlin.», auf der Schauseite die Inschrift « Trautenau, Königgrätz, Tobitschau», Breite der Klinge ca. 2.6 cm, Länge 83.8 cm. Brüniertes Stahlgefäß, auf der äußeren Spange eingraviert die Namen den Schenkenden « Oberst von Bernhardi, Major von Zeltsch, Rittm. von Oetinger, Hagen, von Dunker, von Seemen, Pr.-Lieut von Oppeln-Bronikowski, von Dresler, von Mandelsloh, Schmidt, von Alt-Stutterheim, Sec. Lieut. Sackersdorff, Kalau-v. Hofe, Voigt, Oehlmann, von Stojentin, von Wittich, Thoma», Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung. Anhängend das originale Portepee. Brünierte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen. Gesamtlänge ca. 101 cm. Gut erhalten.
Anbei die Karte der «Schatull- und Vermögensverwaltung Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II.» von 1924 mit dem Vermerk «Kavallerie-Säbel aus dem Besitz S.k.H. des Prinzen Albrecht von Preußen …».
Ein Objekt von historischer und musealer Bedeutung von dem wir uns sehr freuen Ihnen dieses präsentieren zu können!
Prinz Albrecht von Preußen war der jüngste Bruder u.a. von König Friedrich Wilhelm IV. und dem späteren Kaiser Wilhelm I. Er trat 1819 mit 10 Jahren in die Armee ein und wurde 1852 zum General der Kavallerie befördert. 1861 wurde er zum Chef des 1. Dragoner-Regiments ernannt, welches nun nach ihm benannt wurde. Im Krieg gegen Österreich 1866 befehligte er das Kavalleriekorps der 1. Armee.
Zu dieser Zeit war der Kavallerie-Säbel M52 die Standardwaffe der preußischen Kavallerie, der auch von den Offizieren geführt wurde. Die Namen am Korb der Waffe entsprechen der Zusammensetzung des Offizierkorps des Dragoner-Regiments Nr.1 aus dem Jahre 1866/67. Da noch keine Schlachtorte aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 genannt werden, kann davon ausgegangen werden, dass Albrecht die Waffe direkt nach dem Ende Deutsch-Deutschen Krieges 1866/67 erhielt.
Während des Deutsch-Französischen Krieges befehligte Albrecht die der 3. Armee zugeteilte 4. Kavallerie-Division und nahm persönlich an den Gefechten teil. Dabei wird er auch diesen Säbel getragen haben.
Anbei die Karte der «Schatull- und Vermögensverwaltung Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II.» von 1924 mit dem Vermerk «Kavallerie-Säbel aus dem Besitz S.k.H. des Prinzen Albrecht von Preußen …».
Ein Objekt von historischer und musealer Bedeutung von dem wir uns sehr freuen Ihnen dieses präsentieren zu können!
Prinz Albrecht von Preußen war der jüngste Bruder u.a. von König Friedrich Wilhelm IV. und dem späteren Kaiser Wilhelm I. Er trat 1819 mit 10 Jahren in die Armee ein und wurde 1852 zum General der Kavallerie befördert. 1861 wurde er zum Chef des 1. Dragoner-Regiments ernannt, welches nun nach ihm benannt wurde. Im Krieg gegen Österreich 1866 befehligte er das Kavalleriekorps der 1. Armee.
Zu dieser Zeit war der Kavallerie-Säbel M52 die Standardwaffe der preußischen Kavallerie, der auch von den Offizieren geführt wurde. Die Namen am Korb der Waffe entsprechen der Zusammensetzung des Offizierkorps des Dragoner-Regiments Nr.1 aus dem Jahre 1866/67. Da noch keine Schlachtorte aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 genannt werden, kann davon ausgegangen werden, dass Albrecht die Waffe direkt nach dem Ende Deutsch-Deutschen Krieges 1866/67 erhielt.
Während des Deutsch-Französischen Krieges befehligte Albrecht die der 3. Armee zugeteilte 4. Kavallerie-Division und nahm persönlich an den Gefechten teil. Dabei wird er auch diesen Säbel getragen haben.