Ehrenzeichen des Reichskultursenats im Verleihungsetui mit der passenden Miniatur

Großes Steckabzeichen, Silber vergoldet, das Zentrum fein emailliert. Rückseitig an dünner Quernadel, eingravierte Verleihungs-Nr. 237, darunter punziert "Deschler München - Silber - 900" . Leicht getragen, Zustand 2. Dazu die passende Miniatur, nummerngleich. Hochovales Steckabzeichen, Höhe 24 mm, Silber vergoldet. Rückseitig an senkrechter Broschierung, Verleihungs-Nr. 237, mit Herstellerbezeichnung "Silber 900 - Deschler, München". Komplett im seltenen roten Verleihungsetui, innen mit weinrotem Samt und Bett für das große Abzeichen, die Miniatur hat keinen eigenen "Platz". Leicht getragen in sehr schönem Zustand.
Als kompletter Satz extrem selten, in über 35 Geschäftsjahren ist dies der einzige vollständige Satz, den wir je im Angebot hatten.

Die Reichskulturkammer (RKK) war eine auf Betreiben des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gegründete Institution zur Gleichschaltung aller Bereiche des Kulturlebens und zur Regelung der sozialen und wirtschaftlichen Belange der Kulturschaffenden. Die Reichskulturkammer hatte ihren Sitz in Berlin. Am 15. November 1935 wurde der Reichskultursenat errichtet für Personen, die sich um das kulturelle Leben besonders verdient gemacht hatten. Faktisch hatte dieser Senat lediglich repräsentative Eigenschaften. Mitglieder waren der Kammerpräsident, die jeweiligen Präsidialräte, die Vizepräsidenten und die Geschäftsführer der Reichskulturkammer und Mitglieder, die bis 1938 den Titel „Reichskulturwalter“ trugen. Weiterhin wurden prominente Künstler im Sinne des NS zu Kultursenatoren ernannt.


502071
12.500,00