Braunschweig

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8

Braunschweig Kavallerie Säbel für Veterinäre, sogenannter Rossarztsäbel.

Um 1890. Geschwungene Klinge mit Pandurenspitze, beidseitig mit vergoldeten Gravuren, Mond, Sterne, Trophäen und Osmanen. Versilbertes, reliefiertes Gefäß mit Löwenkopf, einfacher Parierbügel mit eckigen Parierlappen, auf diesem mitgeprägt gekreuzte Lanzen im Lorbeerkranz, Rochenhautgriff, die Drahtwicklung fehlt, sowie der Niet an dem quartseitigen Griffkappenlappen. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, leicht beulig, die Vernicklung gut erhalten. Zustand 2.

Gesamtlänge 100 cm.
314463
€ 3.000,00
7

Braunschweig Kavallerie Extradegen (KD) 89 für einen Angehörigen im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Standort Braunschweig, Eigentumsstück, um 1910. Vernickelte Klinge mit Hohlkehle, beidseitig geätzt, terzseitig getönt mit Schriftzug "Braunschw. Hus. Regt. No 17" in der Kartusche, die Vernicklung schon etwas gealtert. Vernickeltes Gefäß mit doppeltem Klappscharnier und preußischem Adler auf der Terzseite, schwarzer Kunststoffgriff. Nachlackierte Stahlscheide mit einem beweglichen Tragering, das Mundblech fehlt, mit Alterungsspuren, Zustand 2-.
292640
€ 850,00
4

Braunschweig Säbel, nach 1918

Ungewöhnliche, leicht geschwungene Keilklinge mit Schör, beidseitig mit Hohlbahn, stark gealtert, gedunkelt und rostnarbig. Durchbrochen gearbeitetes Messinggefäß, im Korb mit Medaillon, das gekrönte Monogramm "W" entfernt, Rochenhautgriff, die Drahtwicklung vorhanden. Ohne Scheide. Zustand 3.

Gesamtlänge 95,8 cm.








320639
€ 280,00

Braunschweig Infanterie Degen (eher ein Pallasch) für Offiziere alter Art .

Schwere zweischneidige Klinge mit mittigen Doppelhohlkehlen, die Fehlschärfe mit zwei außen liegenden Hohlkehlen, damit erinnert diese Klinge ein wenig an spanische Klingen, die Schmiede- bzw. Lieferantengravuren sind durch einen Anschliff leider nicht klar zu erkennen, im ersten Viertel geätzt mit der Chiffre "Krone W" und auf der anderen Seite das braunschweigische Wappen, gerade zum Ort hin diverse Scharten und einige Rostnarben, Stahlgefäß nach englischem Vorbild, im Korb ebenfalls die Chiffre "Krone W", Rochenhautgriff mit intakter Silberdrahtwicklung, schwarze Lederscheide mit Stahlbeschlägen, mittig eine Knickstelle, dadurch etwas instabil, aber die Naht ist noch geschlossen, anhängend das braunschweigische Offiziersportzepee (ähnlich den hannoveranischen bzw. englischen Portepees), ein wirklich getragenes Stück mit leichten Altersspuren, sonst aber noch wirklich gut erhalten, interessant und selten. Zustand 2-

Klingenlänge 820mm
274285
€ 3.500,00
6

Braunschweig Offizierssäbel für Angehörige des Jäger-Bataillons im Infanterie-Regiment Nr. 92 .

um 1890. Blankes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Emblem "Krone über Jagdhorn", Rochenhautgriff mit leicht schadhafter Silberdrahtwicklung, einschneidige leicht gekrümmte Klinge mit Hohlkehle, gereinigt, Hersteller "Carl Eickhorn Solingen", blanke Stahlscheide mit zwei Ringen, Ringbänder aus Messing. Getragen, aber noch sehr gut erhalten, eine seltene Blankwaffe. Zustand 2-
139840
€ 1.750,00

Braunschweig persönlicher Infanterie-Degen aus dem Besitz von Herzog Wilhelm August Ludwig von Braunschweig als Chef des Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1840. Extra schwere Ausführung als Einzelanfertigung für den Herzog. Mächtiges eisernes Korbgefäß, durchbrochen gearbeitet, darauf schwere vergoldete Messingauflagen, im Zentrum die vergoldete gekrönte Chiffre "W" über offenem Eichenlaub/Lorbeerkranz, umlaufend mit schweren Buckelnieten. Das Griffstück mit Fischhauthilze und intakter Silberdrahtwicklung, die beschädigte Fingerschlaufe aus schwarzem Leder. Oben die Knaufkappe aus Messing vergoldet mit der persönlichen Petschaft des Herzogs. Die schwere gekehlte Rückenklinge aus Damaststahl, ohne Herstellerbezeichnung. Schwarze Lederscheide mit ebenfalls vergoldeten Messingbeschlägen. Gesamtlänge 101 cm. Getragenes Stück, in gutem unberührtem Originalzustand. 
Eine beeindruckende Waffe von musealer Bedeutung.

Wilhelm August Ludwig Maximilian Friedrich (1806 - 1884), Herzog zu Braunschweig und Lüneburg sowie Oels war von 1830 bis zu seinem Tode Herzog von Braunschweig. 
358269
8

Braunschweig Offizierssäbel für Angehörige des Jäger-Bataillons im Infanterie-Regiment Nr. 92 (III. Bataillon)

Um 1890. Rückenklinge, beidseitig mit Hohlbahn und paralleler Kehlung in der Klingenmitte, quartseitig mit Hersteller auf der Fehlschärfe "F. Hörsihr Solingen", die Klinge etwas fleckig, die Schneide mit kleinen Scharten. Blankes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Emblem "Krone über Jagdhorn", Griff in Rochenhautoptik mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut mit Fehlstellen. Blanke Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, leicht Flugrostig, Zustand 2.

Gesamtlänge 103,5 cm.
299054
€ 2.300,00
3

Braunschweig Portepee für Offiziere der Gendarmerie

Schwarzes Lederband, silberne Eichel, die Krone mit hellblauen Durchzügen. Leicht getragen, Zustand 2.

349119
€ 200,00
6

Braunschweig Kavallerie Löwenkopfsäbel für Offiziere im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Eigentumsstück um 1910. Leicht geschwungene, beidseitig gekehlte und geätzte Klinge, terzseitig mit Markierung des Herstellers (WKC), auf dem Klingenrücken mit Markierung des Lieferanten "Carl Lippold, Braunschweig", die Spitze kriegsmäßig geschärft. Ziseliertes und vergoldetes Messinggefäß mit schönem, plastisch gestalteten Löwenkopf ohne Glasaugen, einfacher Parierbügel, in Höhe der Griffkappenlappen floral verziert, der Bügel selbst blank, der Parierstangenlappen terzseitig mit braunschweigischen Wappen "aufspringendes Pferd und Krone" (diese findet sich z.B. auf der braunschweigischen Dienstflagge von 1912-18), quartseitig mit Wappenfeld, dieses jedoch nicht ausgeführt, der Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut mit leichten Nutzungsspuren. Anhängend ein defektes gelb-blaues Portepee. Brünierte Stahlscheide mit einem Ringband und beweglichem Tragering. Zustand 2.

Gesamtlänge 94,6 cm.

Eine eindeutige Zuweisung der Waffe aus sich selbst heraus ist zwar nicht möglich, da etwa eine entsprechende Inschrift oder ein Kammerstempel nicht vorhanden sind. Da die Waffe aber in Braunschweig zur Auslieferung kam und solche Waffen in Kavallerie-Einheiten geführt wurden, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass die Waffe von einem Offizier im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17 geführt wurde.
296128
€ 1.350,00

Braunschweig Kavallerie Extradegen (KD) 89 für einen Angehörigen des Braunschweigischen Husaren-Regiments Nr. 17.

Standort Braunschweig, um 1910. Vernickelte, beidseitig geätzte und gebläute Klinge, terzseitig mit Schriftzug im Paneel „Braunschw. Husaren Regt. No 17“ und Totenkopfemblem, quartseitig im Paneel Reiterkampfszene. Vernickeltes Gefäß, beidseitig klappbarer Korb, mit preußischem Adler, schwarzer Kunststoffgriff, der Bügel mit eingepunztem Trägernamen „W. Fehseke“. Geputzte Stahlscheide mit einem Ringband und starrem Tragering, sonst Zustand 2.

Gesamtlänge 96 cm.
295147
€ 1.350,00
9

Braunschweig Infanterie-Degen altes Modell für Offiziere und Reserveoffiziere im I. oder II. Bataillon des Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1910. Beidseitig doppelt gekehlte, relativ schmale Klinge, auf beiden Seiten mit eingeätztem Panel, terzseitig mit dem Herrscher-Monogramm "Krone über W" und quartseitig mit dem braunschweigischen Wappen, die Klinge sauber und mit nur geringen Alterungserscheinungen. Blankes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Herrschermonogramm Krone über "W", quartseitiger Nebenbügel angebrochen, der Rochenhautgriff, die Silberdrahtwicklung fehlt, die Fingerschlaufe ist vorhanden, das Stoßleder fehlt. Nicht zugehörige aber passende Stahlscheide mit zwei Ringbändern aber nur einem starren Tragring, quartseitig mit Stempel "13. U. 1. 136", eine Mundblechschraube fehlt, die Scheide wurde gereinigt und weist beidseitig eine kleine Beule auf. Zustand 2- .

Gesamtlänge 1005 mm.
289513
€ 1.600,00
9

Braunschweig Infanterie-Degen altes Modell für Offiziere und Reserveoffiziere im I. oder II. Bataillon des Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1890. Beidseitig doppelt gekehlte und geätzte Klinge, quartseitig mit dem braunschweigischen Wappen, terzseitig auf der Fehlschärfe mit Hersteller "W.K&C", die Klinge mit Alterungsspuren und etwas fleckig. Vernickeltes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Herrschermonogramm Krone über "W", die Vernicklung schon stärker gealtert, belederter Griff mit intakter Silberdrahtwicklung. Anhängend goldenes Portepee mit blauen Durchzügen und Füllung. Brünierte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen, das obere Ringband mit Trageöse, das Mundblech und die beiden Mundblechschrauben fehlen. Zustand 2-

Gesamtlänge 98 cm.




299048
€ 2.200,00
3
294608
€ 350,00
9

Braunschweig Infanterie-Degen altes Modell für Offiziere im I. oder II. Bataillon des Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1890. Beidseitig doppelt gekehlte Klinge, beidseitig geätzt, terzseitig mit dem braunschweigischen Wappen, quartseitig auf Fehlschärfe mit Herstellerzeichen "W.K.&C", terzseitig Lieferant "Carl Lippold Braunschweig", die Schneide mit 6 Scharten vom Fechten. Verputztes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Herrschermonogramm Krone über "W", nur noch Reste von Vernickelung, die darunter liegende Verkupferung kommt stärker durch, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut etwas abgegriffen, das Gefäß mit Resten einer silbernen Farbe. Vernickelte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Tragringen, hier ist die Vernicklung zu 80% erhalten. Zustand 2-

Gesamtlänge 101 cm. 
325189
€ 1.400,00
6

Braunschweig Infanterie-Degen für Offiziere im Infanterie-Regiment Nr. 92

um 1880. Blankes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Herrschermonogramm Krone über "W", Rochenhautgriff mit intakter Silberdrahtwicklung. Zweischneidige gerade blanke Degenklinge mit doppelter Hohlkehle, mit Bezeichnung "Eisenhauer", Herstellerzeichen von Clemen & Jung, Solingen". Stahlscheide mit einem beweglichen Tragering. Komplett mit dem seltenen original Portepee in der besonderen braunschweigischen Ausführung mit blauen Durchzügen. Getragenes Stück, die Stahlscheide gereinigt, Zustand 2-. Sehr selten.
274612
€ 2.600,00
4

Braunschweig Infanterie-Degen für einen berittenen Offizier im I. oder II. Bataillon des Infanterie-Regiment Nr. 92

Um 1900. Vernickelte Steckrückenklinge, ohne Hersteller, die Vernicklung leicht gealtert. Vernickeltes Stahlgefäß mit durchbrochen gearbeitetem Herrschermonogramm Krone über "W", Rochenhautgriff, die Silberdrahtwicklung fehlt größtenteils, das Stoßleder in Resten vorhanden, Vernicklung gealtert. Ohne Scheide. Zustand 2-.

Gesamtlänge 105,5 cm.

Ungewöhnliche Ausführung, da eine kavallerietypische Klinge mit einem Infanterie-Gefäß kombiniert wurde.
333394
€ 450,00
9

Braunschweig Löwenkopf Extra-Säbel für einen Zahlmeister im Braunschweigischen Infanterie-Regiment Nr. 92.

Standort Braunschweig, um 1910. Sehr zierliche Klinge, gekehlt und beidseitig geätzt, leider schon etwas fleckig, quartseitig auf der Fehlschärfe Markierung des Herstellers "Weyersberg Solingen". Ziseliertes neusilbernes Gefäß mit Löwenkopf, der Kopf ohne Glasaugen, terzseitig auf dem Mitteleisen das Emblem des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 92 aufgelegt, dieses blau und rot emailliert, quartseitig das Totenkopf-Emblem des II. Bataillons aufgelegt, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut etwas abgegriffen, das Gefäß mit ein wenig Spiel. Brünierte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und einem beweglichen Tragering, der untere vorschriftsmäßig entfernt. leicht flugrostig. 

Gesamtlänge 94,8 cm.

Eine sehr seltene und ungewöhnliche Waffe, ausgesprochen selten. erstmalig bei uns im Angebot.


296086
€ 2.500,00
7

Braunschweig Füsilier-Offiziersäbel für einen Portepee-Unteroffizier im III. Bataillon des Braunschweigischen Infanterie-Regiments Nr. 92

Um 1900. Leicht geschwungene, 2,5 cm breite, beidseitig gekehlte und geätzte Klinge, terzseitig das braunschweigische Wappen, quartseitig das gekrönte Monogramm "W", ebenfalls quartseitig unter dem Parierlappen mit Hersteller "Gustav Rannenberg Hannover", die Klinge stärker fleckig, zur Spitze hin leicht aus der Flucht. Messinggefäß mit einfachem Parierbügel, Rochenhautgriff mit intakter Drahtwicklung, die Rochenhaut mit Nutzungsspuren. Verchromte Stahlscheide mit einem Ringband und starrem Tragering, gut erhalten. Zustand 2-.

Sehr Selten!

Gesamtlänge 100 cm.

Ab 1889 führten die Portepeeunteroffiziere des I. und II. Bataillons den preußischen IOD 89 während das III. Bataillon den preußischen Füsilier-Offiziersäbel einführte.
320245
€ 1.200,00
8

Braunschweig Kavallerie Extradegen (KD) 89 für einen Angehörigen im Braunschweigischen Husaren-Regiment Nr. 17

Standort Braunschweig, Eigentumsstück, um 1910. Vernickelte Klinge mit Hohlkehle, beidseitig geätzt und gebläut mit Schriftzug "Braunschw. Husaren-Regt. Nr. 17" in der Kartusche, die Vernicklung mit kleinen Schäden, die Schneide mit kleinen Kerben. Vernickeltes Gefäß mit doppeltem Klappscharnier und preußischem Adler auf der Terzseite, schwarzer Kautschukgriff, das Gefäß mit ermatteter Vernicklung. Brünierte Stahlscheide mit einem starren Tragering, flugrostig, eine Beule. Zustand 3.
292586
€ 950,00