Roumanie

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III. Reich / Rumänien - Mile Lefter - Angehöriger der faschistischen Bewegung „Legion Erzengel Michael“, deren politischer Arm ab 1930 die Eiserne Garde wurde. - Sammlung von Aufzeichnungen 1942-1944

Editura Cuget Romanesc, Buenos Aires Argentina 1977, über 500 Seiten geheftet und lose, in rumänischer Sprache, Zustand 2-3.

Die Eiserne Garde war eine faschistische Bewegung bzw. politische Partei im Königreich Rumänien, deren Ideologie von radikalem Antisemitismus, mystisch-orthodoxen Fundamentalismus und rumänischem Ultranationalismus geprägt war. Mit ihren 250.000 Mitgliedern war sie zeitweise die drittgrößte faschistische Bewegung Europas nach dem PNF in Italien und der NSDAP in Deutschland. Gegründet 1927 von Corneliu Zelea Codreanu als anfangs kleiner, fanatischer Zirkel, entwickelte sie sich von etwa 1933 bis 1938 zur Massenbewegung, bevor unter der autoritären Königsdiktatur Carols II. eine massive Repression einsetzte, der zahlreiche Führungsmitglieder zum Opfer fielen – unter anderem Codreanu selbst. Von Anfang Juli 1940 bis Anfang September 1940 beteiligte sich die Eiserne Garde erstmals an einer rumänischen Regierung; am 3. September 1940 versuchte sie unter ihrem nunmehrigen Führer Horia Sima einen Putsch gegen Carol II., der in dieser Lage General Ion Antonescu am 4. September zum Ministerpräsidenten mit unbeschränkten Vollmachten ernannte. Mit der Unterstützung der Eisernen Garde zwang Antonescu Carol II. am 6. September zum Thronverzicht und errichtete eine faschistische „nationallegionäre“ Diktatur, die Rumänien fest an die Seite der Achsenmächte führte. Als die Eiserne Garde im Januar 1941 auch gegen Antonescu zu putschen versuchte, kam es zum Bruch mit dem „Staatsführer“, der die Bewegung nach der blutigen Niederschlagung des Aufstandes praktisch verbot. Auf Geheiß Heinrich Himmlers und Joachim von Ribbentrops bildete Sima eine rumänische Exilregierung, die sich am 10. Dezember 1944 in Wien konstituierte, aber zum Kriegsende 1945 zerfiel.

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€ 120,00
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III. Reich / Rumänien - Corneliu Zelea Codreanu - Führer der faschistischen Bewegung „Legion Erzengel Michael“, deren politischer Arm ab 1930 die Eiserne Garde wurde. - Sammlung von Manifesten 1927-1938

Editura Miscarii Legionare 1941, Editia II, 175 Seiten geheftet, in rumänischer Sprache, Zustand 2-3.

Am 28. November 1938 verübten fünf der Legionärsbewegung nahestehende Studenten einen Mordanschlag auf den Rektor der Universität Cluj, Florian Ștefănescu-Goangă. Dieser überlebte schwer verletzt, ein Polizist kam ums Leben. Dies war offenbar der Anlass für Carol II. und Călinescu, Codreanu zu ermorden. Am 30. November gab die Regierung bekannt, dass Codreanu und seine 13 Mitinhaftierten in der vorangegangenen Nacht während eines Gefangenentransportes bei einem Fluchtversuch erschossen worden seien. Zuvor hätten bewaffnete Unbekannte den Transport angegriffen.
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Rumänien 2. Weltkrieg Papacha für Offiziere 

Getragen, Persianer-Lammfell, mit kleinen Kahlstellen, die Haare des Fells sind nicht mehr fest, Zustand 3.
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€ 250,00

Königreich Rumänien Paradehelm für Offiziere der Grenzregimenter, um 1938

Es handelt sich hierbei um eine deutsche Fertigung der Firma Erel (Robert Lubstein), Berlin. Die Helmglocke aus grünem Vulkanfiber, der Vorder- und Nackenschirm in schwarz. Komplett mit allen Beschlägen in versilberter bzw. vernickelter Ausführung. Vorn aufgelegt das gekrönte Monogramm "CC", gewölbte Schuppenketten, rechts die rumänische Landeskokarde. Oben mit lang gebogenem Kamm, vorn mit stehendem Adler über dem Monogramm. Innen mit hellbraunem Schweißleder und Hersteller "EREL Fiber-Helm" und orangem Seidenfutter, Größe 58. Nur minimal getragen in besonders schönem Zustand.
Extrem selten, weltweit sind nur wenige Stücke bekannt.
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€ 4.200,00
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Königreich Rumänien 2. Weltkrieg Ärmelabzeichen

Farbig gewebtes Stoffabzeichen, Höhe 80 mm. Getragen, rückseitig Klebereste, Zustand 2.
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