Nürnberger Parteiagsabzeichen 1929

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Schaumburg-Lippe Kreuz für Schützenkönige des Schützenvereins Bückeburg

unter Verwendung eines Ehrenkreuzes 4.Klasse des Hausordens, Kreuz in Silber, rückseitig im unteren Kreuzarm 925 markiert, avers das Medaillon mit Wappen der Stadt Bückeburg, revers Medaillon mit Gravur " König Sch.V.B. 1929", Zustand 2
224628
€ 450,00

Deutscher Reichsbahnschutz - silberne Gedenkmünze

Silber, Durchmesser 45 mm, rückseitig "Reichsbahndirektion Stuttgart - 1919-1929 - 10 Jahre Bahnschutz in Württemberg". Am Rand mit eingeschlagener Verleihungsnummer 848. Zustand 2.
267379
€ 150,00

Stahlhelmbund - Diensteintrittsabzeichen 1929

Alpaka versilbert, "A" gestempelt, noch ohne Gravur,Hersteller : STh GES.GESCH., an Nadel, Zustand 2.
STh = Stahlhof Magdeburg
331338
€ 125,00

Stahlhelmbund - Diensteintrittsabzeichen 1929

Alpaka versilbert, "A" gestempelt, noch ohne Gravur,Hersteller : STh GES.GESCH., an Nadel, Zustand 2.
STh = Stahlhof Magdeburg
331337
€ 125,00

Erinnerungsmedaille Bahnschutz Württemberg - Deutscher Reichsbahnschutz, Reichsbahndirektion Stuttgart 1919-1929

44 mm Durchmesser, versilbert, im Rand mit Verleihungsnummer 231, dazu die passende Tüte mit aufgedrucker Nummer, Zustand 2
271840
€ 250,00

Weimarer Republik - Deutscher Jägerbund - Schießpreis 1929

schwere Plakette aus Buntmetall getönt, im Widmungsfenster eingraviert " Dem besten Schützen Preisschießen 23.6.1929 V.e.J.u.Sch. Mülheim-Ruhr ", rückseitig mit aufklappbarem Ständer und Bindfaden zum Aufhängen, 98 x 176 mm, Zustand 2.
335215
€ 450,00

Offizielle Erinnerungsmedaille 50 Jahre Reichsgericht Leipzig 1929 "Ein Recht - Ein Recht"

Bronze-Medaille 50 Jahre Reichsgericht Leipzig (1879-1929), 80 mm Durchmesser, Medailleur Alfred Vocke Kassel, Hersteller Carl Poellath Schrobenhausen. Diese Medaille wurde verdienten Mitarbeitern übergeben.
343366
€ 120,00

Preußen Ministerium für Volkswohlfahrt - Staatspreismedaille für Verdienste um die Volksgesundheit 1929

Bronze Durchmesser 51 mm, im Verleihungsetui mit blauer Samteinlage und Seidenfutter, außen in gold aufgedruckter Adler, Preuss.Staatsmünze Berlin SW19. Aus dem Nachlaß des Berliner Ministerialrates Dr. König. Zustand 2+.
Hüsken Nr. 0418.16/2
342836
€ 600,00

Deutsche Verkehrsfliegerschule ( DVS )

Mitgliedsabzeichen, als Knopflochausführung, Zustand 2.

Die Deutsche Verkehrsfliegerschule (DVS) war eine Flugschule im Deutschen Reich zur Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Die DVS wurde am 1. April 1925 in Berlin-Staaken gegründet und ihr Hauptsitz wurde 1929 nach Braunschweig-Broitzem verlegt Ab 1933 war die Deutsche Verkehrsfliegerschule eine von der NSDAP geleitete Tarnorganisation der wieder im Aufbau befindlichen deutschen Luftwaffe.
291573
€ 250,00

Weimarer Republik - S V Verbandsfest in Sondershausen 1929

massives Messingabzeichen, an Nadel, Zustand 2.
Sondershäuser Verband akademisch-musikalischer Verbindungen (SV)
266399
€ 15,00

SA Dienstdolch Modell 1933 mit Damastklinge und Geschenkwidmung von SA-Sanitäts-Gruppenführer Prof. Dr. Walter Schultze

Es handelt sich hierbei um eine Fertigung um 1934, hergestellt von der Fa. Eickhorn Solingen. Der Dolch wurde im Auftrag von Dr. Walter Schultze gefertigt, 1934 SA-Sanitäts-Gruppenführer, Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Gesundheitswesen im Bayerischen Staatsministerium des Innern, ab 1934 Honorarprofessor an der Universität München.
Brauner Holzgriff mit perfekt eingelegten emaillierten SA-Rune und Hoheitsadler. Die Parierstangen in Nickelausführung. Die Klinge aus echtem Damaststahl, auf der Vorderseite die Devise "Alles für Deutschland" erhöht und vergoldet. Rückseitig mit vergoldeter und erhabener Geschenkwidmung "S/l. Kam. & Adjt. Willy Jung z. Erg. an 1932/34 Dr. Schutze." (=Seinem lieben Kameraden & Adjutant Wille Jung zur freundlichen Erinnerung..), oben an der Fehlschärfe das ovale Firmenzeichen "Carl Eickhorn Solingen". Brünierte Stahlscheide mit Nickelbeschlägen, komplett mit dem braunem Ledergehänge. Der Dolch ist getragen, auf der Klinge leichte Altersflecken. Der Dolch ist noch ungereinigt, noch nie geöffnet, in unberührtem Originalzustand. 


Walter Schultze (894 - 1979), 1. Weltkrieg Kriegsfreiwilliger im 2. k.b. Schweren-Reiter-Regiment, später Flugzeugbeobachter. 1919 schließt er sich dem Freikorps Epp an und beendet sein Medizinstudium mit Promotion in München. Im gleichen Jahr tritt er der DAP bei, ab 1920 NSDAP. Am 9.11.1923 nimmt er am Marsch auf die Feldherrnhalle teil und marschiert direkt neben Hitler. Als um 12:45 die Bayerische Landespolizei das Feuer auf die Putschisten eröffnet und Hitler leicht verletzt wird, ist es Schultze, der ein Sanitätsauto als Fluchtwagen organisiert und Hitler zum Haus von Ernst Hanfstengl nach Uffing am Staffelsee begleitet, wo er ihn medizinisch versorgt. Seit 1925 Facharzt der Chirurgie, tritt er 1926 wieder in die NSDAP ein, wird 1929 Gründungsmitglied des NS-Ärztebundes, 1931 stellvertr. Reichsarzt der SA und 1934 Honorarprofessor an der Universität München. Seit 1935 (bis 1944) Reichsdozentenführer, tritt er 1936 von der SA in die SS als SS-Oberführer über, 1937 Beförderung zum SS-Brigadeführer, 1943 zum SS-Gruppenführer. Als Staatskommissar im Bayerischen Innenministerium ist er maßgeblich an der Organisation der "Aktion T4", der Ermordung psychisch Kranker und Behinderter beteiligt. 1945 wird er von den Amerikanern verhaftet, 1948 in München wegen Totschlags zu 3 Jahren Haft verurteilt, as Revisionsverfahren verschleppt er bis 1960, danach wird es wegen seiner Verhandlungsunfähigkeit eingestellt.Abschiedsgeschenk an seinen langjährigen Adjutanten als stellvertretender Reichsarzt der A, vermutlich beim Übertritt von der SA in die SS.
328080
€ 38.000,00

Hamburg Portepee für einfache Beamte der Schutzpolizei

Ausführung 1900 - 1929. orange mit rot/weißen Durchzügen. Zustand 2.
300270
€ 200,00

Kaiserliche Marine schwerer Marineoffizierssäbel aus dem persönlichen Besitz von Prinz Heinrich von Preußen als Großadmiral der Kaiserlichen Marine .

Luxusfertigung in besonders schwerer Ausführung, um 1900. Schwerer massiver nicht-klappbarer Griffkorb in besonders plastischer Ausführung, per Hand nachgraviert, der gekrönte Anker im Tau, umlaufend mit Rankenmustern. Schwerer Löwenkopf mit rot/grünen Glasaugen (für Backbord und Steuerbord), auf dem Griffrücken mit Kartusche und eingravierter gekrönter Trägerinitiale "H", der Elfenbeingriff ohne Beschädigung, die silberne Griffwicklung intakt, partiell etwas gelockert. Breite Klinge mit Schör aus echtem Streifendamast, ohne Herstellerbezeichnung, komplett mit dem originalen Stoßfilz aus rotem Filztuch.  Die Scheide war ursprünglich eine Lederscheide, wurde aber auf Wunsch des Prinzen durch eine brünierte Stahlscheide ersetzt, auf der Die original Beschläge montiert wurden. Die vergoldeten Messingbeschläge der Scheide ebenfalls in Luxusausführung handgraviert. Auf dem Scheidenmundblech der gekrönte Anker, auf dem Mittelbeschlag ein Marinekompass mit gekreuztem Entersäbel, Paddel, Enterhaken, Dreizack. Komplett mit dem original geknoteten schweren Portepee und dem schweren ledernen Tragegehänge mit vergoldeten Messingbeschlägen mit Zierdekor. Gesamtlänge 100 cm. Getragenes Stück in gutem Zustand. Auf der rückseitigen Griffklappe wurde nach dem Tode des Prinzen auf Gut Hemmelmark der Name eingraviert "Heinrich Prinz von Preussen". 
Ei historisch bedeutsames Stück, das Highlight einer jeden Marinesammlung.

Prinz Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (* 14. August 1862 in Potsdam; † 20. April 1929 in Hemmelmark, Schleswig-Holstein) war Großadmiral der Kaiserlichen Marine und Bruder Kaiser Wilhelms II. . Er hatte als Marineoffizier eine Aufgabe gefunden, die ihn vollkommen ausfüllte und die er liebte. Heinrich war durch und durch Praktiker und galt als hervorragender Seemann. Während seiner Zeit in Kiel bewohnte er das Kieler Schloss, nach der Revolution lebte Heinrich mit seiner Familie auf Gut Hemmelmark bei Eckernförde, wo er 1929 verstarb.
248434

III. Reich Polizei Seitengewehr .

Aufpflanzbare Variante, umgearbeitetes Stück aus der Zeit der Weimarer Republik. Gekürzte, 33 cm lange Klinge, quartseitig mit Hersteller (Eickhorn Solingen), leicht fleckig. Vernickeltes Gefäß mit Adlerkopfknauf und eichenlaubverziertem Parierstück, dieser rückseitig mit dem Truppenstempel "S. Kö 18." versehen, Hirschhorngriffschalen mit aufgelegtem Aluminiumadler, der Filzstopfen fehlt. Schwarze Lederscheide mit vernickelten Beschlägen. Der etwas unleserlich gestempelte obere Scheidenbeschlag nicht nummerngleich mit der Waffe " S. [H.?]". Komplett mit der Seitengewehrtragetasche, diese rückseitig mit Hersteller "Jacobi & Co. 1929". Zustand 2 .
298477
€ 700,00

Reichsmarine Dolch Modell 1929 für Offiziere mit Damastklinge

Feine Damastklinge Klinge ohne Hersteller. Weißer Kunststoffgriff mit intakter Drahtwicklung, dieser mit
Spannungsrissen und Ausbruchstellen, die Parierstange und der Knauf aus Buntmetall gefertigt und vergoldet, der Knauf ist abschraubbar. Blitzscheide mit Eichenlaub verzierten Ringsbändern, diese zeigt beidseitig ein paar Beulen, komplett mit dem original geknoteten Portepee. Ein sehr schöner Dolch in guter Erhaltung. Zustand 2-
291570
€ 6.500,00

Luftwaffe Stichdegen aus dem Besitz von General Josef Kammhuber

Es handelt sich hierbei um ein Geschenk der Offiziere seines Stabes des XII. Fliegerkorps anlässlich der Verleihung zum General der Flieger am 30.1.1943. Die Verleihung der Generalsdegen durch Hermann Göring wurde bereits zu Kriegsbeginn 1939 eingestellt. Typische Fertigung der Firma Carl Eickhorn Solingen. Das Griffgefäß in Buntmetall feuervergoldet, die Griffbeschläge per Hand verziert. Auf dem vorderen Stichblatt der separat aufgelegte versilberte LW-Hoheitsadler, 3-fach vernietet. Der Griff bernsteinfarben mit vergoldeter Griffwicklung. Gerade vernickelte Klinge mit beidseitiger Hohlkehle. Anstelle der bis 1939 üblichen Widmung von Hermann Göring hat diese Klinge beidseitig geätztes Rankendekor mit Waffentrophäen. Auf der Fehlschärfe mit Herstellerbezeichnung "Original Eickhorn Solingen". Schwarze Lederscheide mit vergoldeten Beschlägen, rückseitig geklammert, die Beschlagteile gestempelt mit der internen Werksnummer "13". Auf dem oberen Scheidenbeschlag vorn das fein gravierte Wappen General Kammhubers, rückseitig mit Widmung "Ihrem verehrten Kommandeur zum 30.1.43 - Die Offiziere seines Stabes. Nur minimal getragen, Zustand 2+.
Der Degen war nach 1945 US-Kriegsbeute, jetzt nach über 70 Jahren das erste Mal wieder zurück in Deutschland.

Josef Kammhuber nahm als Leutnant in einem bayerischen Pionierbataillon am I. Weltkrieg teil. Nach 1918 Übernahme in die Reichswehr. Ab 1929 Ausbildung zum Piloten, u.a. 1930/31 in Lipzk in der Sowjetunion. Im September 1933 wechselte Kammhuber als Gruppenleiter in die Organisationsabteilung des Reichsluftfahrtamtes. 1936 wurde Kammhuber zum Major befördert und zum Kommandeur einer Jagdfliegergruppe in Dortmund. 1937 Ernennung zumLeiter der Organisationsabteilung ins Luftfahrt-Ministerium. 1. Dezember 1938 Beförderung zum Oberst. 1939 wurde er Stabschef der Luftflotte 2 und im Januar 1940 Kommodore des Kampfgeschwaders 51. Bei einem Feindflug über Frankreich am 3.Juni 1940 wurde Kammhuber abgeschossen und geriet in französische Gefangenschaft, aus der er erst durch die vorrückenden deutschen Truppen wieder befreit werden konnte. Daraufhin beauftragte Göring Kammhuber mit der Aufstellung der 1. Nachtjagddivision. Am 16. Oktober 1940 wurde er zum Generalmajor befördert und am 9. Juli 1940 wurde ihm das Ritterkreuz verliehen. Im August 1941 wurde er zum General der Nachtjagd ernannt und übernahm das XII. Fliegerkorps. Mit den ihm nun unterstellten Verbänden baute er den sogenannten "Kammhuber-Riegel" auf, einen Riegel an der französischen Grenze aus Radargeräten und bodengeführten Nachtjägern. Im Herbst 1943 wurde General Kammhuber Oberbefehlshaber der Luftflotte 5 in Norwegen. Im Februar 1945 wurde Kammhuber dann noch zum "Sonderbeauftragten zur Bekämpfung der viermotorigen Feindflugzeuge" ernannt. Bei Kriegsende geriet Kammhuber in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Am 6. Juni 1956 trat Josef Kammhuber als Generalleutnant in die neugegründete Luftwaffe ein und wurde zum Leiter der Abteilung Luftwaffe im Verteidigungsministerium. Anschließend wurde er der erste Inspekteur der Bundesluftwaffe und zum General befördert. Am 30. September 1962 wurde er in den Ruhestand entlassen.
General Kammhuber starb am 25.1.1986 in München.
283809
€ 25.000,00

Italien Säbel Modell 1929 für Offiziere der Infanterie

Leicht gebogene, beidseitig gekehlte, blanke Klinge, rückseitig Abnahmepunze und  Hersteller "Gnutti". Vernickeltes Gefäß mit schmalem Korb, rechteckiger Holzgriff, vernickelte Stahlscheide mit zwei Ringbändern und angehängtem Portepee. Zustand 2.

Gesamtlänge 110 cm.
332685
€ 450,00

Reichswehr Koppelschloss Kammerstück

Nickel durchgeprägt an Lederzunge mit Hersteller 1929 und Kammerstempel "1./AR 17", Zustand 2-3
298038
€ 150,00

Kaiserliche Marine Mützenband "S.M.S. Preussen" in Silber

Länge 98cm, Metallfaden gewebt. Zustand 2

Die SMS Preußen war ein Linienschiff der Braunschweig-Klasse der ehemaligen Kaiserlichen Marine. Benannt war es nach dem Königreich Preußen, dem damals größten Teilstaat des deutschen Kaiserreichs.Die Preußen lief 1903 bei der Werft A.G. Vulcan in Stettin vom Stapel. Nach Kriegsende wurde das Linienschiff von der Reichsmarine übernommen.
Am 5. März 1929 wurde das Schiff ausgemustert
347482
€ 90,00

NSDAP Verdienstabzeichen " 1929 "

Stoffausführung mit Silber gewebter Jahreszahl. Das Abzeichen wurde 1931 gestiftet und über der Armbinde getragen. Ungetragen, Zustand 1.
30586
€ 50,00

Ehrenzeichen vom 9. November 1923 Nr. 37 - großer Nachlass aus dem Besitz von Max Bücherl, Bund Oberland

Ehrenzeichen vom 9. November 1923, sogenannter "Blutorden", 1. Modell. Silberne Medaille, die Originaltönung zu ca. 60 % erhalten, rückseitig mit Verleihungsnummer "37" über Silberstempel "990" und Hersteller "J. Fuess München". Am originalen Trageband mit eingeschnittenem Schlitz zum Tragen am Knopfloch. Leicht getragen, Zustand 2. Dazu noch 2 weitere getragene Bandabschnitte zum Blutorden.
Das 1. NSDAP Mitgliedsabzeichen, verliehen am 17.9.1921, rückseitig ohne Nadel. Satz Goldene Ehrenzeichen der NSDAP, große und kleine Ausführung, Verleihungs-Nr. 66598. Bei beiden Abzeichen rückseitig die Nadel entfernt, mit Kleberesten.
NSDAP Reichsparteitag 1933Teilnehmerabzeichen für Ehrengäste. Fertigung aus Silber. Rückseitig die Tragenadel entfernt, mit Kleberesten. NSDAP Mitgliedsabzeichen vom 2. Eintritt, verliehen am 17.8.1927, rückseitig mit Hersteller "Deschler u. Sohn München, Ges. gesch." .
Sehr schönes handsigniertes Foto von Bücherl als Sturmbannführer mit schöner Tintensignatur "Max Bücherl.. 1934.".
Erinnerungsplakette des "Mahnmal München" an der Feldherrnhalle für die Gefallenen beim Hitler-Putsch. Höhe 14 cm, Breite 13 cm. Seitlich mit 2 Bohrungen, ohne Holzplatte.
Zweiteilige Ordensschnalle mit Feldschnalle des Landsturmmannes Max Bücherl aus dem Weltkrieg mit Bayerischem Militär Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern ( Zink) und Frontkämpfer-Ehrenzeichen 1914-1918. Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern im Schubkästchen. Bayern Dienstauszeichnungsschnalle 3. Klasse für 9 Jahre. Kyffhäusermedaille, ohne Band. Mitgliedsabzeichen Freikorps Oberland, rot emailliert. Nichttragbare Erinnerungsmedaille "Münchner Einwohnerwehr 1. Preisschießen 17. Stadtbez.".

1 dünner Aktenordner mit eingehefteten Urkunden und Dokumenten. Auf einem Blatt die Effekten des Jungsturm-Kompanie Regts. 1916.Dienstzeitverpflichtung 1917. Verleihungsurkunde zum Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern 1920. Ernennung zum Diplom-Ingenieur 1924. Arbeitsbescheinigungen, Jagdprüfung 1942. Urkunde zur Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes 2. Klasse 1941, Zeugnisse und Schreiben zur Entlassung aus dem Internierungslager 1947.

Drei in den 1970er Jahren angelegte und reich beschriftete Fotoalben:
1. Album insgesamt 50 Fotos,"Mein politischer Bilderbogen": Bayerischer Wehrkraftverein 1910, eingeklebte "Regentenmedaille" und Luitpoldfest 1911, Jungsturm-Kompanie Rgt. 1916 (Ärmelabzeichen eingeklebt), Kriegsweihnacht 1917 in der Armee-Fernsprech-Abt. 106, Freikorps "Probstmayr" (Epp) mit eingeklebten Kragen- und Ärmelauflagen, Medaille "Einwohnerwehr München", 2 sehr schöne Portraitfotos als Gefreiter. Die Hitlergarde im sozialistischen Nordbayern, 1. Sept. 1923 Deutscher Tag in Nürnberg, zum Marsch auf die Feldherrnhalle 1923, eine original Papiervignette "Deutschland Erwache !" von 1923. Nach Aufhebung des Verbotes 2. Parteieintritt 17. August 1927 - Nr. 66598, als SA-Mann Sturm 1 in Stuttgart 1927, auf dem Reichsparteitag 1927 in Nürnberg als Standarten-Begleiter, Reichsparteitag 1929, 1933. Münchner SA in Räuber-Zivil zum Deutschen Tag nach Braunschweig 18. Okt. 1931. Deutscher Tag in Braunschweig 1931 mit eingeklebtem Teilnehmerabzeichen 1. Modell. SA-Sturm 1/L vor Aufmarsch in München-Bogenhausen 1932, eingeklebtes Mützenedelweiß SA-Hochland. SA-Sturm 1/L Wache Neubau Braunes Haus. Offizielle Postkarte SA-Sturm 1 München 1932. Offizieller Empfang Reichskanzler Hitler durch neue bayerische Regierung München-Oberwiesenfeld 1933, eingeklebtes Mützenedelweiß SA-Hochland. SA Sturm 1/L Flaggenparade vor dem München Nationaltheater 23.4.1933, 1. Mai 1933 auf der Theresienwiese. 1. Mai 1933 Aufmarsch SA-Sturm 1 Leibstandarte, 2 eingeklebte Mützenadler und Abzeichen der NS-Studenten-Kampfhilfe, SA-Stabsführer Strauß und Obersturmführer Bücherl 1933.
2. Album insgesamt 47 Fotos mit aufgelegtem Hoheitsadler LW: Der Politische Bilderbogen eines unabhängigen Nationalsozialisten. Postkarte Reichsparteitag Nürnberg 1933,Eingeklebter Mützenadler, darunter "Mein 1. Parteiabzeichen 17.9.1921" mit dem Platz für das Abzeichen. Gruppenfoto Ortsgruppe 26 feiert Weihnachten 1932 im Bürgerbräu-Keller. Eingeklebtes Reichsparteitagsabzeichen 1933. Reichsparteitag Nürnberg 1934, eingeklebtes Mützenedelweis SA-Hochland und "Goldenes Ehrenzeichen" mit dem Platz für das Abzeichen. Auf der Fahrt zum Reichsparteitag 1936 mit eingeklebtem Abzeichen. Sturmbannführer-Überprüfung 1935 Oberfürberg bei Fürth mit dem Urteil "Zum Sturmbannführer kaum geeignet (!)". 9. November 1933 Marsch zur Feldherrnhalle, Bund Oberland - 2. Batt. Dr. Borkovsky, mit eingeklebtem Bewährungsabzeichen Bund Oberland. 9. November 1935 Marsch zur Feldherrnhall, Stellv. Des Führers Rudolf Hess - Wiedersehen mit alten Kameraden seiner 11. Komp. Vom Regt. München 1922/23. Scharführer-Lehrgang I/S 1, Faschingsreiten Reitersturm I/S1, mit eingeklebtem Mützenadler und WHW-Blumen, Schiedsrichter bei Gelände-Übung SA-Sturmbann I S1 - Grünwald, mit eingeklebter Traditionsraute Freikorps v. Epp. SA Sturmbann I S 1 beim Sport, eingeklebtes Abzeichen SA-Gruppenwettkämpfer Gruppe Hochland 1938. Hochzeitsfeier des SA Stuf. Hartmann. Abschrift des Schreibensdes Sturm 1/L an die Leibstandart München, datiert 12. Januar 1933: ".. Sofern am 15.1.22 der Vorbeimarsch vom Stabs-chef Röhm abgenommen wird, bitte ich den Sturm 1/L von demselben zu befreien.." (Verweigerung des Vorbeimarsches vor Röhm, 14 Tage vor der Machtergreifung 1933). SA-Sturm 1 L paradiert im Deutschen Theater, eingeklebter Mützenadler.2 Unterlagen zur Verhaftung, Zellen-Gefängnis Prinz Albrechstr. Berlin Februar 1935 im Zusammenhang mit der Liquidierung von Gregor Strasser. 2 original Postkarten "Parteitag der Nationalsozialisten Nürnberg 1929". Eingeklebte Abzeichen Tag der Deutschen Kunst 1933, 1937, 1938, 1939 und Olympische Winterspiele 1936. Als Abschluss Portrait in Wehrmacht Uniform August 1939.
3. Album mit 44 Fotos: DA-Begabtenförderung Lehrgang-Vorbereitung Gauschule Wolfratshausen, , Teilnahme am 1. Lehrgang 1940 Reichenau am Bodensee. Ordensburg Vogelsang, Fachprüfer der der marinepsychologischen Prüfstelle, DAF-Begabtenförderung Ordensburg Vogelsange 1941 Lehrgangsleiter, Besuch des Reichsjugendführer Axmann auf der Ordensburg mit Vorführung verschiedener Tests der Lehrgangsteilnehmer, 2 eingeklebte Abzeichen "DAF Ski-Lehrgang 1935-1936", 1941 Ordensburg Vogelsang - Begabtenförderung-Auslese. Besuch in Zivil im Konzentrationslager Dachau 1936. Eidesstattliche Erklärung von Richard Murr, datiert 1.9.1947 über die Beteiligung von Max Bücherl bei den Umsturzversuchen der SA in Bayern vor der Machtergreifung 1932 (!). Diverse Dokumente aus der Zeit als Internierter von 1045 bis 1947: Gefangenen-Nr., Ausweise aus den Internierungs- und Arbeitslagern etc. . 20 eingeklebte WHW, Reichsparteitags- und Tag der Arbeit Abzeichen von 1935 -1939. Diverse Fotos Ritter v. Epp, Hitler, Göring und Goebbels.

Max Bücherl war am 17. September 1921 unter der Mitgliedsnummer 3806 in die NSDAP eingetreten. Nach Aufhebung des Parteiverbots 1923 erhielt er 1927 seine neue NSDAP-Mitgliedsnummer 66598.

Bedeutender Nachlass eines Blutordensträgers mit sehr niedriger Nummer, auch durch seine zeitgeschichtliche Dokumentation der Frühzeit der NSDAP und seiner persönlichen Abkehr von der NS-Führung während der Strasser-Krise und dem Röhm-Putsch!
284906
€ 29.500,00

NSDAP große nichttragbare Erinnerungsmedaille an Reichszeugmeister Richard Büchner

Große Medaille aus Feinzink versilbert, Durchmesser 75 mm. Auf der Vorderseite großes Portrait mit Umschrift "Reichszeugmeister Richard Büchner". Auf der Rückseite "Dein Leben hiess Treue zum Führer, Dein Glaube - Deutschland", darunter die Abbildung des Ehrenzeichen vom 9. November 1923 "Blutorden", Goldenes Ehrenzeichen der NSDAP und Eisernes Kreuz 1914, mit Umschrift "Richard Büchner - Lebensrune - 5. April 1887 - Todesrune 13. Jan. 1941". Komplett im original Verleihungsetui. Zustand 2.
Extrem selten, uns ist kein weiteres Stück bekannt.

Richard Büchner (* 5. April 1897 in München; † 13. Januar 1941 in München) war ein deutscher Politiker der NSDAP. Von 1916 bis 1918 nahm er mit dem Bayerischen Infanterie-Leib-Regiment am Ersten Weltkrieg teil. Anschließend verblieb er bis 1920 als Kriegsversehrter in einem Lazarett.August 1922 Eintritt in die NSDAP. Teilnahme am Marsch auf die Feldherrnhalle am 9. November 1923 als Angehöriger des SA-Regiment München, 3. Kompanie. Blutordensträger Nr. 506 .Am 1. Januar 1929 Ernennung zum Reichszeugmeister der NSDAP und Aufnahme in die Reichsleitung der NSDAP. Von März 1936 bis zu seinem Tod im Jahr 1941 Abgeordneter des Reichstages.
238099
€ 1.200,00

Ehrenzeichen der Karpathendeutschen Partei 1938

großes Steckabzeichen, versilbert. Darstellung: Großes stehendes Hakenkreuz mit Eichenlaubkranz, im Zentrum das emaillierte Abzeichen der Karpathendeutschen Partei. Getragen, kleiner Emailleschaden im Zentrum, Zustand 2. Eine sehr seltene Auszeichnung.

Die Karpatendeutschen lebten als deutsche Minderheit in der Slowakei. Als nationale Minderheit hatten sie das Recht auf eigene Schulen, Vereine und Presse. 1929 wurde die Karpatendeutsche Partei gegründet, 1935 schloß sie ein Wahlbündnis mit der Sudetendeutschen Partei. Im Oktober 1938 vollzog sich die Umwandlung der Karpatendeutschen Partei in die Deutsche Partei in starker Anlehnung an die NSDAP im Deutschen Reich.
271311
€ 1.650,00
€ 45,00

III. Reich - Protektorat Böhmen und Mähren - Arbeitsbuch für einen Mann des Jahrgangs 1929

ausgestellt in Nymburk am 1o.10.1945, zweisprachiger Vordruck in deutsch-tschechisch, mit eingetragenen Beschäftigungen bis 1947; etwas mehr gebrauchter Zustand.
281200
€ 50,00

Ehrenzeichen vom 9. November 1923, sogenannter " Blutorden " - große Dokumentengruppe aus dem Besitz des SS-Untersturmführer Bruno Schuster

Besitz-Urkunde zum Tragen des "Blutordens" der NSDAP mit der Nr. "2156" für Parteigenossen Bruno Schuster aus Wien, geboren am 5.9.1898 in Reichenberg, ausgestellt am 1.9.1939 in München, mit OU Schatzmeister Franz Schwarz. Parteibuch der NSDAP mit der Mitglieds-Nr. "82930", ausgestellt am 17. Februar 1937. Eingetreten in die NSDAP am 11. Oktober 1928. Randvoll mit allen Eintragungen: ".. Ist auf den Führer vereidigt: vom stellv. D. Führers Pg. Heß in Wien am 20. April 1939", " Träger des Blutordens Nr. 2156 sowie der 10 und 15 jähr. Dienstauszeichnung der NSDAP ", eingeklebte Beförderung zum SS-Untersturmführer am 20. April 1937, darunter Stempel "Inhaber der Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938","Die Teilnahme an den Reichsparteitagen 1929, 1935 und 1938 wird bestätigt", eingeklebte Beitragsmarken von 1936-1945, auf der letzten Umschlagseite mit 2 Aufklebern "Pst !" und "Du bis ein Deutscher ! Dein Gruß: Heil Hitler", der Einband gelockert. Besitzurkunde zum Tragen des goldenen Ehrenzeichens der NSDAP, ausgestellt am 11.12.1935 in München. Ausweis für Politische Leiter der NSDAP, Dienstrang "Hauptgemeinschaftsleiter der NSDAP, ausgestellt am 9.11.1942 in Wien. SS-Führer-Ausweis als SS-Untersturmführer bei der Stammabteilung Donau, Bez. 11, ausgestellt 5. Juni 1939, mit Faksimile-Unterschrift Reichsführer-SS H. Himmler, mit aufgelebten Beitragsmarken bis März 1943. Ausweis der Gauwirtschaftskammer Wien als Amtsträger des Einsatzstabes für Luftschadenabwehr im Bereich des Handels. Weiterhin vom Besuch des Reichsparteitag 1938 Heft " Richtlinien für die Teilnehmer des Gaues Wien ", ein Linienplan der Straßenbahn sowie 5 Eintrittskarten der verschiedenen Museen in Nürnberg.

Die Dokumente mit den typischen leichten Gebrauchspuren, zum Teil gelocht. Eine sehr seltene Gruppe !
206306
€ 7.500,00

III. Reich - Protektorat Böhmen und Mähren - Arbeitsbuch für einen Jungen des Jahrgangs 1929

ausgestellt in Neuenburg am 27.8.1943, zweisprachiger Vordruck in deutsch-tschechisch, mit eingetragenen Beschäftigungen bis 1947; leicht gebrauchter Zustand.
309818
€ 60,00

Sozialdemokratische Partei Deutschösterreichs - Mitgliedsausweis

für einen Mann des Jahrgangs 1886, gehört der Parteiorganisation seit 1910 an, ausgestellt am 20.2.1929, mit Beitragsmarken bis 1933 und dem Wiener wahlfonds 1932 geklebt; gebrauchter Zustand.
249313
€ 40,00

III. Reich - Protektorat Böhmen und Mähren - Dokumentengruppe für einen Mann des Jahrgangs 1912

1. Arbeitsbuch ist ausgestellt in Kolin am 10.11.1941, Lehre als Buchbinder 1926-1929 und Arbeitszeit 1930-1945 eingetragen; 2. Arbeitsbuch ist ausgestellt in Kolin am 30.11.1943; Ausweisbuch der USP ( Sozialversicherung ), ausgestellt am 20.11.1930, mit Eintragungen bis 1941; Arbeitserlaubnis vom 28.5.1945 bis 3.7.1954; teilweise zweisprachiger Vordruck in deutsch-tschechisch; gebrauchter Zustand.
290350
€ 100,00

1. Weltkrieg - XI. Armee - Militär-Führerschein

für einen Kraftfahrer, ausgestellt am 15.5.1917, " Nur gültig während der Dauer des Feldzuges "; gefaltet gebrauchter Zustand.
Anbei ist noch sein Führerschein von 1929 mit Foto und der Personal-Ausweis für die besetzten Gebiete seiner Ehefrau von 1922 mit Foto.
339863
€ 35,00

III. Reich - Deutsche Verkehrsflieger-Schule ( DVS ) - Mitgliedskarte

für einen Flugzeugführer als ordentliches Mitglied, ausgestellt durch die Verkaufsabteilung der D.V.S.; gebrauchter Zustand.

Die Deutsche Verkehrsfliegerschule (DVS) war eine Flugschule im Deutschen Reich zur Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Die DVS wurde am 1. April 1925 in Berlin-Staaken gegründet und ihr Hauptsitz wurde 1929 nach Braunschweig-Broitzem verlegt Ab 1933 war die Deutsche Verkehrsfliegerschule eine von der NSDAP geleitete Tarnorganisation der wieder im Aufbau befindlichen deutschen Luftwaffe.
325868
€ 60,00

III. Reich / Besetzte Ostgebiete - Bezirk Bialystok - Personalausweis für einen Jungen des Jahrgangs 1929

ausgestellt in Bialystok am 29.3.1944, mit Foto und den persönlichen Daten, gültig bis zum 28.3.1945; gebrauchter Zustand.
339386
€ 160,00

III. Reich - Originalunterschrift von SA-Obergruppenführer Dietrich v. Jagow

auf seiner Hoffmann-Postkarte 616 in SA Uniform, mit sehr schöner Tintensignatur " Jagow ", ungelaufen, Zustand 2.
Von Jagow entstammte einem Adelsgeschlecht der Mark Brandenburg, der nach dem Schulbesuch in die kaiserliche Kriegsmarine eintrat.
Nach dem Ersten Weltkrieg verweigerte er den Eid auf die Weimarer Verfassung, so dass er die Marine verlassen musste. Mit der Brigade Ehrhardt war von Jagow 1919 am Kapp-Putsch beteiligt, zwei Jahre später, 1921, trat er in die NSDAP ein.
Zwischen 1929 und 1930 wurde von Jagow Gaugeschäftsführer der NSDAP in Württemberg, bis er 1931 zum SA-Gruppenführer Südwest ernannt wurde. Von 1932 bis 1945 war er zusätzlich MdR.
1933 erhielt er die Ernennung zum Reichskommissar für Württemberg, und am 1. April 1933 zum Führer der SA-Obergruppe V in Frankfurt am Main.
Ab Juni 1933 im Rang eines SA-Obergruppenführers tätig,Von Juli 1941bis März 1944 war von Jagow deutscher Gesandter in Budapest.
September 1944 wurde er Führer des Volkssturmbataillons 35 (Schlesien) und erlitt am 20. Januar 1945 schwere Verwundungen, er verlor dabei ein Auge. Beim Kriegsende verübte er am 26. April 1945 in Meran Selbstmord.
93008
€ 250,00

Bayern - Prinz-Alfons-Erinnerungsabzeichen - Besitzzeugnis

für einen Mann in München, ausgestellt am 3.10.1929; mehrfach gefaltet und mit Gebrauchsspuren.
293537
€ 40,00

DJ - Leistungsabzeichen - Besitzzeugnis

für einen Jungen des Jahrgangs 1929, ausgestellt am 2.9.1942; gebrauchter Zustand.
142629
€ 50,00

Weimarer Republik - Originalunterschriften von Reichswehrminister Wilhelm Groener 

auf einer Ernennungsurkunde für einen außerplanmäßigen Oberverwaltungssekretär zum Oberverwaltungssekretär, ausgestellt am 30.10.1929 mit sehr schöner Tintensignatur " Groener "; anbei das Übersendungsschreiben zur Urkunde vom 30.10.1929, ebenfalls mit sehr schöner Tintensignatur " Groener ". Das großformatige Doppelblatt und auch das Schreiben sind in der Mitte gefaltet.
310279
€ 140,00

Deutsche Volkspartei ( DVP ) - Kreisverein Altona - Schreiben und Einlasskarte

die Einlasskarte ist für einen Gesellschaftsabend am 19.1.1929 im Kaiserhof Altona; das Schreibenist ein Glückwunsch zur Vermählung zweier Mitglieder im Namen des Parteivorstandes, datiert 20.6.1925.
Anbei noch ein Programmheft der Deutschnationalen Volkspartei zum Bismark-Kommers am 1.4.1928.
53085
€ 20,00

Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen (1862 - 1929) - großer Geschenkbilderrahmen mit signiertem Portraitfoto

datiert 1.1.1900. Großes Portraitfoto in Admiralsuniform mit angelegtem Ordensschmuck, auf dem Foto umlaufend mit handschriftlicher Widmung: links oben "Dem Adjutant Hintze in dankbarer Erinnerung in seiner Tätigkeit als A.O. April 1899 - 4.I. 1900.", rechts oben "S.M.S. Deutschland, Singapore d. 1.I. 1900.", unten "Prinz Heinrich von Preußen Vize Admiral und Chef des Auslandsgeschwaders". Unter facettiertem Glas in repräsentativem mit Leder bezogenen Rahmen, teils vergoldet, oben mit aufgelegter Chiffre "H" unter Krone. Auf der Rückseite altes Etikett de Empfängers "Privat-Archiv Paul v. Hintze". Rahmenmaße ca. 32 x 28 cm. Zustand 2.
Prinz Heinrich war Großadmiral der Kaiserlichen Marine und Bruder Kaiser Wilhelms II. Er befehligte zwischen 1897 und 1900 Kreuzerverbände in Ostasien, wo auch der kaiserliche Diplomat Paul von Hintze eingesetzt war, dem Prinz Heinrich das Portrait "in dankbarer Erinnerung" widmete.
234076
€ 850,00

Weimarer Republik - Provinzialverband Schleswig-Holsteiner Reit- und Fahrvereine - Siegerpreis

geschwärzte Buntmetallplakette 19,5 x 23 cm mit Bildnis eines nackten Reiters mit Schwert auf Pferd, mit Künstlersignatur " Willibald Fritsch 1929 ", aufgelegt auf eine Marmorplatte 30 x 35 cm, rückseitig mit Marmorständer, 7,4 Kg. Die Marmorplatte hat einige Risse, wurde repariert, sonst insgesamt im guten Zustand.

Willibald Fritsch (* 16. Mai 1876 in Berlin; † Juli 1948 in Berlin-Charlottenburg[1]) war ein deutscher Bildhauer. Ab 1900 stellte er auf der großen Berliner Kunstausstellung Bildnisbüsten und Kleinbronzen aus, wie jene der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria und des Kronprinzen Wilhelm. 1910 präsentierte er einen Denkmalentwurf Peters des Großen für die Stadt Riga, wobei dieses Denkmal jedoch nicht ausgeführt wurde. Fritsch schuf im Laufe seines Lebens weitere Denkmäler, wie das Grabenseedenkmal in Hannover (1919), das Rennreiterdenkmal in Berlin-Karlshorst (1925), die Georg von Lehndorff-Herme in Hoppegarten bei Berlin sowie ein Reiterdenkmal des Prinzen Sigismund von Preußen in Klein Flottbek bei Hamburg.
323166
€ 650,00

Waffen-SS Ritterkreuzträger SS-Sturmbannführer Max Seela - große Geschenkvase

Große grau/blau glasierte Steinzeug-Vase mit geometrischem Dekor, auf der Vorderseite schöne Widmung "Meinem tapferen SS-Sturmbannführer Träger des Ritterkreuzes Max Seela Julfest 1942 SS Rottf. Th. H.".  Höhe der Vase 37,5 cm. Unbeschädigt, Zustand 2. Dazu ein original Foto in Postkartenformat sowie 3 Reprofotos.

Max Seela wurde 1911 in Schöneiche bei Berlin geboren. Er trat 1929 in die Reichswehr ein und wurde 1935 in die SS-VT übernommen. Seine SS-Dienstnummer betrug 257.323 und seine NSDAP-Nummer 147.126. Im September 1935 trat er dem SS-Pionierbataillon bei.Im Oktober 1939 hatte Seela das Kommando über eine Kompanie im Pionierbataillon der SS-Division Totenkopf erhalten. Er erhielt das Eiserne Kreuz, 2. Klasse, im Mai 1940 und das Eiserne Kreuz, 1. Klasse, im Juni 1940. Er beteiligte sich an der Invasion der Sowjetunion (Operation Barbarossa) und wurde im Dezember 1941 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet .Seela wurde im Mai 1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, während er Hauptsturmführer und Kommandeur der 3. Kompanie des SS-Pionierbataillons Totenkopf war. Trotz schwerer Verluste und spärlicher Vorräte besetzte seine Einheit einen Monat lang das russische Dorf Korowitsch (östlich von Staraja Russa) in der Demjansk-Tasche. Seela und seine Männer verhinderten die Rückeroberung des Dorfes und verweigerten der sowjetischen Armee den Zugang zur Brücke über den Fluss Lovat.Im Juli 1942 erhielt Seela das Kommando über das 3. SS-Pionierbataillon Totenkopf, bis er im April 1944 zum Kommandeur der Pioniere des II. Panzerkorps ernannt wurde. Er erhielt daraufhin das Kommando des 19. SS-Panzergrenadierregiments, 9. SS-Panzerdivision Hohenstaufen.Am 8. Mai 1945 ergab sich Seela den amerikanischen Streitkräften. Er starb am 31. Juli 1999 im Alter von 88 Jahren in Ratingen.
311915
€ 2.000,00

Ehren-Geschenkbuch "Zehn Jahre Reichsführer SS" aus dem persönlichen Besitz von Heinrich Himmler

Dieser Ehrenband wurde überreicht von den Chefs der 5 SS-Hauptämter im Namen der gesamten Schutzstaffel. Das Geschenkbuch in schwarzem Ledereinband, der Deckel mit Silberprägung. In dem Band, der dem Reichsführer-SS im Namen des Führungskorps der SS überreicht wurde, werden auf 168 Seiten die Erinnerungen der engsten Weggefährten Himmlers an den 10-jährigen Aufstieg der SS von der Ernennung Himmlers zum Reichsführer im Jahr 1929 bis zum Jahr 1939 wiedergegeben.
Jeder Beitrag ist individuell gestaltet, zum Teil handgeschrieben, in Maschinenschrift, in aufwendiger Kalligrafie, etc. . Manche Beitrage sind mit Zeitungsausschnitten und Fotos versehen.
Dreiseitiger Widmungstext an Reichsführer-SS Heinrich Himmler anlässlich des 10. Jahrestages der Ernennung zum Reichsführer. In dieser Zeit wurde aus der 250-Mann starken Formation eine mächtige Organisation von 250.000 Männern. Mit Originalunterschriften der SS-Hauptamtschefs: SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich, SS-Gruppenführer Karl Wolff, SS-Obergruppenführer Kurt Daluege, SS-Obergruppenführer August Heissmeyer und SS-Gruppenführer Gunther Panke. Die weiteren 165 Seiten sind in 14 Abschnitte eingeteilt, jeder mit einem eigenen Beitrag der Führer der SS-Oberabschnitte. Sieben dieser Beiträge tragen die Originalunterschriften der Verfasser. Die Beiträge sind im Einzelnen:
SS-Gruppe Süd - SS-Brigadeführer Christoph Diem, S. 6 - 12.
SS-Oberabschnitt Südwest - SS-Gruppenführer Kurt Kaul, S. 13 - 19.
SS-Oberabschnitt Rhein - SS-Gruppenführer Richard Hildebrandt, S. 20 - 28 (Besonders schöne kalligrafische Gestaltung, mit Originalunterschrift).
SS-Gruppe West - SS-Führerkorps, S. 29 - 37.
SS-Oberabschnitt Nordwest - SS-Gruppenführer Adolf Prutzmann, S. 38 - 49 (besonders schöne kalligrafische Gestaltung).
SS-Oberabschnitt Nord - SS-Gruppenführer Emil Mazuw, S. 50 - 68 (mit Originalunterschrift).
Der Einband ist im Laufe der Jahre durch das öffnen beschädigt worden: der Buchdeckel hat sich von der Rückenbindung gelöst. Ansonsten in gutem Zustand. Von dem kompletten Buch gibt es eine Ausführung in Farb-Fotokopie mit Ringbindung, um das original Buch zu schützen. Weiterhin gibt es für das Buch eine hochwertige Lederschutzkassette, die in den 1980erspeziell angefertigt wurde.

Ein historisch einmaliges Objekt aus dem Privatbesitz des Reichsführer-SS Heinrich Himmler, ab 1945 Kriegsbeute eines US Soldaten.
278335
€ 38.000,00

III. Reich 10 Teile aus dem silbernen Speisebesteck aus dem Besitz von Gauleiter Adolf Wagner

um 1938. 10 Teile bestehend aus großem Messer, Fischmesser und Fischgabel, Suppenlöffel, kleiner Suppenlöffel, Dessertlöffel und Kaffeelöffel, Kuchenmesser und Kuchengabel und Obstgabel. Alle Besteckteile aus Silber, rückseitig Halbmond, Krone "800" Reichsadler markiert. Auf der Vorderseite mit schöner Gravur eines Reichsadler, rückseitig die Initialen "A W". Alle Besteckteile befinden sich in einem schönen Besteckkasten. Nur mit ganz leichten Gebrauchspuren, Zustand 2+.

Adolf Wagner (* 1. Oktober 1890; † 12. April 1944) war NSDAP-Gauleiter von München, bayerischer Minister und SA-Obergruppenführer.

Wagner trat 1923 trat der NSDAP bei, Teilnahme am Marsch auf die Feldherrnhalle. 1924 wurde er für den Völkischen Block, eine Ersatzorganisation der verbotenen NSDAP, in den bayerischen Landtag gewählt. 1928 wurde er zum Leiter des NSDAP-Gaues Oberpfalz berufen und erhielt ab 1929 zusätzlich die Aufsicht über den Gau Groß-München. Nach der Zusammenlegung der Gaue Groß-München und Oberbayern im Gau München-Oberbayern 1930 wurde Wagner Gauleiter. Im März 1933 Ernennung zum Staatskommissar und kommissarischer Innenminister, im April 1933 kommissarischer Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident sowie im Dezember 1936 bayerischer Kultusminister. Auf seine Initiative als Innenminister und in Kooperation mit dem kommissarischen Polizeipräsidenten von München, Heinrich Himmler, wurde bereits im März 1933 das Konzentrationslager Dachau errichtet.
Im Stab von Rudolf Heß war Wagner Beauftragter für den „Neuaufbau des Reiches“. Bei Kriegsbeginn wurde er als einziger Gauleiter zum Reichsverteidigungskommissar in zwei Wehrkreisen (München und Nürnberg) ernannt.
Im Juni 1942 erlitt Wagner einen Schlaganfall, konnte seine Ämter nicht weiter ausüben, erholte sich nicht wieder und starb am 12. April 1944.
257710
€ 3.500,00

Prinz Heinrich von Preußen: silberne "Einladungskarte" der Deutsch-Amerikanischen Bürgerunion der Stadt Kansas City anlässlich seines Staatsbesuchs 1902

Große massiv silberne rechteckige Platte mit sehr schöner Gravur: amerikanischer Hoheitsadler und Stadtwappen Kansas City, Mo January 21 - 1902", darunter der fein gravierte Text.: "To His Royal Highness Prince Henry of Prussia - The German-American Citizens Union of this City together with The Commercial Club extend you a most cordial invitation to become our guest at Kansas City upon the occasion of your visit to the United States of America. Yours very respectully" mit den 4 Faksimile Unterschriften der Vorsitzenden der beiden Vereinigungen. Fertigung aus 925er Silber, Gewicht 935 Gramm, 13 x 20 x 0,5 cm. Rückseitig "Jaccard Jewelry, Co. Kansas City Mo. U.S.A.". Komplett im original Präsentationsetui, mit dunklem Leder bezogen und Goldaufdruck "Invitation to H.R.H. Price Henry of Prussia to Visit Kansas City, Mo. 1902". Innen gefüttert mit dunkelblauem Samt und Seide. 
Die Einladungskarte und das Etui mit leichten Altersspuren, Kratzer, Gesamtzustand 2. Dazu eine original Postkarte in Kaiserlicher Marineuniform.

Heinrich von Preußen (* 14. August 1862 in Potsdam; † 20. April 1929 in Hemmelmark).
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen war ein Sohn des späteren Kaisers Friedrich III. und Enkel Kaiser Wilhelms I. Seine Mutter, Kaiserin Victoria, war die älteste Tochter der britischen Queen Victoria. Heinrich war der jüngere Bruder Kaiser Wilhelms II.
Kaiser Wilhelm II. sandte seinen Bruder, Prinz Heinrich, vom 22. Februar bis 11. März 1902 auf eine diplomatische Goodwill-Tour durch die USA, auf der er in 18 Tagen in einem Sonderzug 4000 Meilen zurücklegte, dabei 25 Städte der Ostküste und des mittleren Westens besuchte und in zahlreichen Paraden und Empfängen die amerikanische Bevölkerung als liberaler und demokratischer Aristokrat begeisterte. Aufgrund des gedrängten Programms konnte er sich nur in wenigen Städten länger als vier Stunden aufhalten, darunter in New York, wo er der Schiffstaufe der neuen Yacht Meteor III seines Bruders am 25. Februar durch Alice Roosevelt beiwohnte, in Cambridge zur Übergabe zahlreicher deutscher Skulpturen und Statuen als Geschenk Kaiser Wilhelms II. an das Germanic Museum (heute im Busch-Reisinger-Museum) und um in der Harvard University die Ehrendoktorwürde in Empfang zu nehmen, außerdem verweilte er länger in Washington, Chicago, St. Louis, Milwaukee, Cincinnati und Philadelphia. Hochbedeutendes amerikanisches Geschenk aus dem preußischen Herrscherhaus.
302609
€ 3.800,00

Kaiser Wilhelm II. : Goldene Herzförmige Auflage mit Brillanten für eine Geschenkdose anlässlich der Taufe des jüngsten Sohnes seines Bruders Prinz Heinrich von Preußen

Um 1900. Herzförmiges Wappenschild aus Gold mit 2 aufgelegten seitwärts blickenden preußischen Adlern, im Zentrum die mit Brillanten und Rubinen besetzte Chiffre von Wilhelm II.:  Kaiserkrone über "W". Höhe 65 mm, Gewicht 42,5 Gramm. Wunderschöne feinste Juweliersarbeit, die 93 Altschliff-Brillanten (ca. 2,75 Carat) in feiner Qualität, die 2 Rubine (ca. 06 Carat) in sehr schöner Qualität und Farbe.
Am 15. März 1900 überreichte Kaiser Wilhelm seinem Bruder Prinz Heinrich anlässlich der Taufe seines jüngsten Sohnes Heinrich (1900 - 1904) ein prächtiges goldenes Geschenketui. Die goldene Dose wurde nach dem 1. Weltkrieg eingeschmolzen, die Auflage wurde jedoch vorher abgenommen. Auf der Rückseite wurde eine feine Gravur zur Erinnerung angebracht "Kiel, 15. März 1900", darunter die gekrönte Chiffre des jungen Prinzen Heinrich, der im Kindesalter von nur 4 Jahren im Jahr 1904 bereits verstorben ist. (Die alten Befestigungsstifte für die Golddose sind auf der Rückseite noch vorhanden). Ein kaiserliches Geschenkobjekt von höchster Juweliersqualität. In hervorragendem Zustand.

Heinrich von Preußen (* 14. August 1862 in Potsdam; † 20. April 1929 in Hemmelmark).
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen war ein Sohn des späteren Kaisers Friedrich III. und Enkel Kaiser Wilhelms I. Seine Mutter, Kaiserin Victoria, war die älteste Tochter der britischen Queen Victoria. Heinrich war der jüngere Bruder Kaiser Wilhelms II.

340143
€ 6.000,00
€ 150,00

Michael Wilhelm Schneider: Infantrist Perhobstler mit Bayerischen Divisionen im Weltkrieg

Verlag Militaria. Textband mit zeitgenössischen Schwarz-Weiß-Fotos, 408 Seiten, Fadenheftung, Schutzumschlag, 408 Seiten, Format 134 x 214 mm. Der Neudruck des Originaltextes folgt der Erstausgabe, Berlin 1929.

Zehn Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erlebten Romane, die sich mit dem Kriegserlebnis befaßten, einen wahren Boom. Eines der Bücher, die damals erschienen, war Wilhelm Michael Schneiders Infantrist Perhobstler. Sein Untertitel kündigte die autobiographische Schilderung eines Soldatenschicksals an: Mit bayerischen Divisionen im Weltkrieg. Und wirklich, der Roman ist keine fiktive Erzählung. Recherchen in der militärgeschichtlichen Literatur und im Bayerischen Kriegsarchiv zeigten, daß der Ich-Erzähler, der sich Perhobstler nennt, die tatsächliche Kriegslaufbahn des Autors beschreibt.Schneider, von Beruf Kaufmann, stammte aus Altrip in der Pfalz, die damals zum Königreich Bayern gehörte. Im Oktober 1914 wurde er eingezogen und kam nach kurzer Ausbildung zum 23. bayerischen Infanterieregiment in Flandern. Bis zum Frühjahr 1917 kämpfte er im Westen und wurde mehrmals verwundet. Nach seiner Beförderung zum Leutnant der Reserve wurde er zum 27. bayerischen Infanterieregiment in Rumänien versetzt. 1918 gelangte die Einheit in den Westen, wo Schneider im Juni ein letztes Mal verwundet wurde.Die emotionale Plausibilität des Berichts, seine plastische und lebhafte Sprache und die dokumentarische Qualität des Werks sind Anlaß, diesen Text im Gedenkjahr 2014 erneut herauszugeben. Dem Band sind zahlreiche Fotografien und Dokumente aus dem Bayerischen Armeemuseum, dem Bayerischen Kriegsarchiv und nicht zuletzt aus dem Nachlaß Schneiders beigegeben.
296426
€ 29,90

Wehrmacht großer Nachlass des Ritterkreuzträgers mit Eichenlaub Generaloberst Friedrich Dollmann

Der im folgenden angebotene Nachlaß von Generaloberst Dollmann ist einer der umfangreichsten und bedeutendsten, die wir seit vielen Jahren anbieten können. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Stücke : Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 1939 mit Eichenlaub. Das Ritterkreuz mit geschwärztem Eisenkern und Silberrahmen, eine typische Fertigung der Firma Steinhauer & Lück, Lüdenscheid. Das Eichenlaub ist die klassische Fertigung der Firma Godet, "frostig" versilbert mit aufpolierten Kanten. Rückseitig gestempelt "900 21". Der Ordenssatz ist absolut ungetragen in neuwertigem Zustand. Dieses Stück wurde der Witwe Dollmann bei der Beerdigung im Juli 1944 übergeben. Komplett am langen Band im Etui zum Ritterkreuz. Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 1939. Es handelt sich hierbei um eine frühe Fertigung der Fa. Juncker, Berlin. Geschwärzter Eisenkern, die Silberzarge noch ungestempelt. Komplett am langen getragenen Halsband. Dieses Ritterkreuz wurde Dollmann am 24.6.1940 verliehen und von ihm bis zu seinem Selbstmord im Juni 1944 getragen ! Dazu die Große Verleihungsurkunde zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgestellt auf "General der Artillerie Friedrich Dollmann", datiert " Führerhauptquartier, den 23. Juni 1940". Mit Original-Tintenunterschrift der Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler. Die Ritterkreuzmappe aus rotem Leder mit Gold geprägtem Hoheitsadler. Die Urkunde auf großem Pergament-Doppelblatt von Hand geschrieben, der Name des Beliehenen in erhabenem Gold gehalten. Am rückseitigen unteren Rand mit Signatur "Frieda Thiersch". Die Verleihungsmappe befindet sich in gutem Zustand, die Ecken leicht bestoßen, der rote Halteriemen für das Pergamentblatt ist noch vorhanden, jedoch unten gelöst. Große 5-teilige Ordenschnalle: Eisernes Kreuz 1914 2. Klasse. Bayern Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Krone und Schwerter. Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914-1918. Bayern Jubiläumsmedaille 1909 mit Krone. Bayern Landwehr-Dienstauszeichnung Kreuz für XXIV Jahre. Deutlich getragen. Dazu 2 lehre Etuis für die bayerischen Auszeichnungen. Eisernes Kreuz 1914 1. Klasse im Verleihungsetui. Wiederholungsspange "1939" zum EK 2. Klasse 1914. Erinnerungsmedaille 1.10.1938. Chile Verdienstorden Kommandeurkreuz, Halskreuz am Band mit Verleihungsetui. Dazu die große Verleihungsurkunde, datiert 1934, die Urkunde mit der Annahmegenehmigung sowie dem Anschreiben. Paar Epauletten als Oberleutnant im Bayerischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 1, um 1910. Paar Schulterstücke als Oberst der Reichswehr und Regimentskommandeur im Feldartillerie-Regiment Nr. 6. 2 Einzelne Schulterstücke als General und 2 Einzelne Schulterstücke als Generaloberst der Wehrmacht. Dazu ein kompletten Paar Schulterstücke als Generaloberst, alle getragen. Großes silbernes Geschenktablett mit Widmungsgravur des späteren Generalfeldmarschall Ritter von Leeb "Dem Chef des Stabes Oberst Dollmann zur Erinnerung - Leeb- Kommandeur der 7. (Bayer.) Division und das Offizierskorps des Stabes 1.10.1929 - 31.1.1931" mit ca. 50 gravierten Faksimile-Unterschriften der Offiziere (einige wurden später bekannte Generale der WH !). Große Beförderungsmappe mit Urkunde zum Generaloberst, ausgestellt 19. Juli 1940. Die Mappe im Stil der Ritterkreuzmappen gefertigt, Maß 26 x 36 cm, innen mit Hersteller Bezeichnung "Frieda Thiersch", komplett mit original Tintenunterschrift "Adolf Hitler". (Sehr selten, es gab nur 38 Generaloberste in der Wehrmacht.) Verleihungsurkunden und Beförderungen: Bayern Patent zum Leutnant, datiert 1901. Bayern Besitzzeugnis zum Jubiläumsmedaille, ausgestellt 1909. Bayern Patent zum Hauptmann, mit Originalunterschrift König Ludwig III, datiert 1914. Bayern Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Krone und Schwertern, 20. Juli 1918. Bayern Besitzzeugnis zum Dienstauszeichnungskreuz 2. Klasse, 1. Juli 1918. Patent zur Hauptmann, datiert 1919. Reichswehr Ernennungsurkunde zum Oberstleutnant, 1927 und zum Oberst 1929, beide mit Originalunterschriften "von Hindenburg". Reichwehr Ernennungsurkunde zum Generalmajor, datiert 1932, sowie zum Generalleutnant, datiert 1933, beide mit persönlichen Anschreiben von Hindenburg. Ehrenkreuz für Frontkämpfer als Generalleutnant, ausgestellt 1934. Ernennungsurkunde zum General der Artillerie, datiert 20. April 1936, mit Originalunterschriften "Adolf Hitler" und "Blomberg". Verleihungsurkunde zur WH-Dienstauszeichnung 1. - VI. Klasse, ausgestellt als General der Artillerie,29.9.1936. Verleihungsurkunde zur Medaille 1.10.1938 als General der Artillerie, 22. Mai 1939. Verleihungsurkunde für 40jährige treue Dienste das Eichenlaub zur Dienstauszeichnung 1. Klasse als General der Artillerie und Kommandierender General des IX. Armeekorps, ausgestellt 9. September 1939, mit Originalunterschrift "v. Brauchitsch Generaloberst". Verleihungsurkunde zur Spange zum Eisernen Kreuz 2. Klasse, ausgestellt 20. Dezember 1939, mit Originalunterschrift: Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe C "v. Leeb" Generaloberst. Dazu ein persönliches Gratulationsschreiben v. Leeb. Verleihungsurkunde zur Spange zum Eisernen Kreuz 1. Klasse, ausgestellt 10. März 1940, mit Originalunterschrift: Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe C "v. Leeb" Generaloberst. Dazu ein persönliches Gratulationsschreiben v. Leeb.Großes Geschenkfotoalbum der Offiziere der 7. Armee zum 60. Geburtstag 1942. Schweres Album aus Schweinsleder mit fantastischem Fotomaterial aus dem Wirken General Dollmanns in der 7. Armee, insgesamt … Fotos. Weiterhin zahlreiche Ausweise, Anschreiben, militärische Korrespondenz, ein schönes Foto als Kommandeur des At. Regt. Nr. 6 mit den Kragenspiegeln, die auf dem Foto abgebildet sind, zahlreiche Zeitungsausschnitte über Dollmann aus den Jahren 1929 bis 1944, Einladungskarten beim Reichspräsident, ca. 40 Einzelfotos seiner militärischen Karriere, viele als Generaloberst, mit Hitler, anderen Generälen, an der Front etc. Zahlreiche Fotos von der Aufbahrung des Leichnams in Le Mans 28.29. Juni 1944, Fotos der Trauerfeierlichkeiten in der Heimatstadt Bogen 11. Juli 1944. Schreiben des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an die Witwe, datiert 1952 mit Fotos des Kriegsgrabes in St. André.Biografie"Das Leben meines Vaters Friedrich Dollmann 1882 - 1944 Erinnerungen niedergeschrieben von seiner Tochter Marieluise", der komplette Lebenslauf auf 188 Seiten mit vielen Fotos und Abbildungen ! Weiterhin zahlreiche Nachkriegsunterlagen, Korrespondenz des Vorbesitzers mit der Tochter Dollmanns, Research Unterlagen, etc.
Generaloberst Dollman kommandierte die 7. Armee von 1939 bis zu seinem Selbstmord 1944. Er erhielt der Ritterkreuz für die erfolgreiche Führung der Armee im Frankreichfeldzug. Während der Invasion 1944 der Normandie war Dollmann der höchste Kommandierende General der verteidigenden Deutschen Truppen. Gegen Hitlers Willen befahl Dollmann den Rückzug von der Halbinsel Cotentin und rettete damit Tausenden Deutschen Soldaten das Leben. Hitler, erbost über Dollmanns Befehle, verlangte ihn vor das "Kriegsgericht" zu stellen. Dollmann erfuhr davon und beging daraufhin Selbstmord. So "kreierte" Hitler´s Propagandamaschine einen weiteren "Helden", ähnlich wie bei Rommel mit einer großen Beerdigungsfeier und der postumen Verleihung des Eichenlaub an die Witwe. Mit Sicherheit ist dies der wichtigste Ordensnachlass eines Deutschen Generals im Zusammenhang mit der Invasion der Normandie 1944 !
Dieser Nachlass wurde vor einigen Jahren direkt von der Tochter in das Auktionshaus Hermann Historica eingeliefert und befindet sich bis heute in vollständigem Zustand wie von der Tochter übergeben.
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Kriegsmarine Zivilnadel für Angehörige "Kreuzer Karlsruhe"

Buntmetall vergoldet, teils emailliert. Getragen, Zustand 2.

Der Leichte Kreuzer Karlsruhe wurde 1929 für die Reichsmarine in Dienst gestellt und später durch die Kriegsmarine eingesetzt. Sie war das zweite von drei gebauten Schiffen der Königsberg-Klasse.
1940 Teilnahme am Unternehmen Weserübung. Unter dem Kommando von Kapitän zur See Rieve hatte der Kreuzer die Aufgabe, die Landung deutscher Truppen in Kristiansand zu sichern. Auf dem Rückmarsch im Skagerrak wurde die "Karlsruhe am 9. April 1940 von dem britischen U-Boot HMS Truant versenkt.
340082
€ 120,00